Mein Kind hat unsichtbare Freund, was soll ich tun?

Dein Kind sitzt da und redet mit jemandem – und es ist aber niemand da. Es erzählt von seinem Freund und spielt mit ihm. Manchmal hört dein Sprössling auf ihn und er wird manchmal als Ausrede hergenommen. 

  • Hast du Angst, dass dein Kind nicht in Ordnung ist?
  • Fühlst du dich vielleicht abgemeldet, weil dein Kind immer öfter auf seinen „Freund“ hört?
  • Fragst du dich, was das passiert?

Das kann ich gut nachvollziehen. Da passiert etwas, was du nicht greifen kannst. Du siehst nichts, du kannst keine Stimme hören und du hast einfach Angst vor dem Unsichtbaren.

Was passiert da?

Alle Kinder haben in den ersten sieben Lebensjahren einen natürlichen Zugang zu allem Spirituell-Unsichtbaren. Sie lieben Geheimnisse, Fantasiewesen und Symbole. Ich kann mich noch erinnern, wie gern ich Märchen gehört habe. Später war es das Schönste, unter der Bettdecke ein spannendes Buch zu lesen. Noch heute kenne ich viel Märchen, die mir meine Oma vorgelesen hat. In Märchen und Sagen wird den Kindern verborgenes weises Wissen kundgetan. Egal, wo oder wie, zu jeder Zeit und in allen Kulturen gab und gibt es Märchen. Früher zogen Erzähler von Ort zu Ort und gaben dieses „Wissen“ weiter.

Dein Kind erlebt ein Abenteuer

Für dein Kind ist es ganz normal. So wie es beim Geschichtenerzählen mitfiebert und die Abenteuer der fiktiven Personen miterlebt, so kannst du dir das vorstellen. Dein Kind ist in einer anderen Welt, zu der du noch keinen Zugang hast. Ob die Hexe im Märchen oder der Kobold aus dem Wald, für dein Kind ist es normal.

Der Freund ist immer da

Viele Kinder, gerade in der heutigen stressigen Zeit, suchen nach einem Halt. Nicht immer sind es die Eltern. Wenn sie sich einsam fühlen oder gerade keiner da ist, sind sie so glücklich über einen Freund – und wenn es ein unsichtbarer Freund wie ein Engel, ein Kobold oder ein anderes Wesen ist. Der unsichtbare Freund stärkt ihnen den Rücken, beantwortet ihre Fragen und ist für sie wie ein Lieblingskuscheltier.

Einmal abtauchen bitte

Stelle dir vor, du kommst gestresst nach Hause und sehnst dich nach Ruhe. Da stürmen die Kinder, der Mann oder die Nachbarin auf dich ein. Du wünschst dir einen Ort, wo keiner ist, wo du nicht gestört wirst. So etwas wie ein Schlaraffenland, eine Traumoase oder einfach ins Kino gehen und eine Romanze erleben. Diesen Ort hat sich dein Kind gesucht und dort den Freund gefunden. Das brauchen Kinder sehr, Fantasie und Träume, auch wenn es eigentlich kein Traum ist.

Vertraue deinem Kind

Vertrauen aktiviert Glauben und ist genau das, was dein Kind braucht. So kann dein Sohn oder deine Tochter ganz selbstverständlich die andere Welt annehmen. Das Gute aus der unsichtbaren Welt darf sein. Darin liegt viel Kraft für dein Kind. Es darf die andere Welt hier in der Realität leben. Und wer weiß, welche hilfreichen Wesen es noch wahrnimmt. Vielleicht seinen Schutzengel? Oder deinen?

Im Internet fand ich einen Beitrag zum Thema „Imaginäre Freunde“. Folgende Aussage kann ich bestätigen.

Viele Kinder legen sich imaginäre Freunde zu. Früher hielten Psychologen das für ein Warnsignal. Nun gilt das Gegenteil: Kinder, die Spielgefährten erfinden, sind psychisch besonders stabil. Den ganzen Beitrag lesen? Hier kannst du ihn lesen!

Meine Meinung ist, es könnten Erfindungen sein, aber oft tauchen diese Freunde auch als magische Wesen auf.

Wie geht es dir, deinem Kind und dem unsichtbaren Freund? Erzähle einfach deine Geschichte. Ich freue mich darauf.

Ingrid Dankwart
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Ingrid Dankwart

Spirituelle Potenzialfinderin - Heilerin - Autorin bei SpiritToGo
Ich helfe Frauen ab 40 Jahren, Ihre Angst vor der Spiritualität zu lösen, Ihr Potenzial zu erkennen und so ein neues erfüllendes Leben zu kreieren, um mehr Zufriedenheit und Anerkennung zu erhalten, mehr persönliche und finanzielle Freiheit und Liebe in ihrem Leben.
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