Vorahnungen? Wie du damit umgehst!

Kennst du das auch: Ein Gedankenblitz taucht auf und verschwindet wieder? Das sind dann oft positive Vorahnungen. Bei einigen meiner Klienten war es anders. Sie nahmen Impulse wahr über das Ableben von Verwandten oder über Krankheiten. Damit fühlt sich keiner wohl. Stell dir vor, du bekommst eine Information, dass deine Oma morgen stirbt. Wer von uns ist da glücklich? Keiner. Im Gegenteil, die Menschen um uns reagieren sehr komisch, sie glauben uns nicht oder meinen, wir seien nun endgültig verrückt.

Höre nicht auf die Anderen

Lass dir dieses Erlebnis auf keinen Fall schlecht machen oder es bewerten. Diese Ahnung ist natürlich traurig, schöner wäre es, wenn du deinen Traummann siehst. Aber was bringt dir diese Info? Du kannst besser mit der Tatsache umgehen, dass deine Oma gehen mag.

Was du nun tun kannst

Es ist noch Zeit, sich von der Oma zu verabschieden. Vielleicht gibt es etwas, was du ihr sagen möchtest. Ein Dank für die schöne Zeit. Wenn du nicht den besten Kontakt mit der Oma hattest, dann versöhne dich mit ihr. Alles, was passiert ist, ist im Angesicht des Todes unwichtig. Sie ist genauso froh wie du, wenn du ihr verzeihst.

Ich verlor meine Oma, als ich 12 Jahre war. Damals hatte ich wenig intuitive Wahrnehmungen. Ich wusste es nicht vorher. Meine Eltern nahmen mich nicht mit auf den Friedhof und ich konnte mich nicht verabschieden. Wie froh wäre ich gewesen, wenn ich mich noch hätte verabschieden dürfen.

Erkenne dich als Teil eines großen Ganzen

Es hilft dir ungemein, dass du mit dem Vorwissen des Todes den Schicksalsschlag besser verkraften kannst. Eine solche Erfahrung kann dir die Demut geben, dich als Teil eines großen Ganzen zu sehen, als Teil einer Welt mit Geburt und Tod. Menschen gehen und kommen, immer wieder ist alles in Veränderung – und damit im Fluss.

Kennst du andere Vorahnungen?

Im Kleinen kennen alle solche übersinnlichen und eigentlich unerklärlichen Phänomene. Man denkt an jemanden, von dem man schon ewig nichts mehr gehört hat. Sekunden später klingelt das Telefon, und er ist dran. Andere erleben, dass eine kurze Wahrnehmung da ist und wir erkennen später, dass es eingetroffen ist.

Mir ging es einmal so: Ich dachte an einen Kunden, von dem ich länger nichts gehört hatte. Als ich ins Büro kam, lag ein Fax von ihm da. Oder du fährst auf einmal mit dem Auto eine andere Strecke und hinterher erfährst du, dass dort ein Stau oder ein Unfall war.

Ob wir einen sechsten oder siebten Sinn haben oder nicht, das ist uninteressant. Aber mit Vorahnungen kannst du durchaus etwas Sinnvolles anfangen. Oft sind diese nämlich Produkte unseres Unbewussten, das bekanntlich über viel mehr Informa­tionen verfügt als unser Bewusstsein.

Tipps zum Umgang mit Vorahnungen:

  • Vertraue deiner Wahrnehmung.
  • Lass dir von Anderen nichts einreden – oder ausreden.
  • Lobe dich dafür.

Wenn die Vorahnung  nichts Angenehmes für dich hatte, sieh eine Chance dahinter. Meine Klientin hat immer vorher gewusst, wann jemand sterben würde. Sie hat später erkannt, dass sie so die Gelegenheit bekam, sich zu verabschieden, etwas zu klären, zu verzeihen oder Frieden zu schließen. Ist das nicht ein schöner Gedanke?

Ingrid Dankwart
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Ingrid Dankwart

Spirituelle Potenzialfinderin - Heilerin - Autorin bei SpiritToGo
Ich helfe Frauen ab 40 Jahren, Ihre Angst vor der Spiritualität zu lösen, Ihr Potenzial zu erkennen und so ein neues erfüllendes Leben zu kreieren, um mehr Zufriedenheit und Anerkennung zu erhalten, mehr persönliche und finanzielle Freiheit und Liebe in ihrem Leben.
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