Wenn Kinder Verstorbene sehen …

Ich höre oft von Eltern, dass ihre Kinder mit Oma oder Opa reden, die doch verstorben sind. Manche Kinder erzählen Geschichten von Verstorbenen und nennen Details, die sie nicht wissen
können. Vielleicht sehen sie die verstorbene Oma oder einen anderen Verwandten. Wenn man sie fragt, dann sagen sie ganz natürlich, diesen Mann (Opa) kenne ich. Er hat mir dies und jenes erzählt. Sie wissen Dinge von den Verstorbenen, die sie nicht wissen können. Vielleicht erkennen sie diese Person auch auf Bildern oder im Fotoalbum.

  • Ist das Spinnerei oder ist da etwas Wahres dran?
  • Das hört sich für viele gruselig an. Wie soll das gehen?
  • Wieso können es Kinder – und ich als Mama nicht?

Kinder bis zu sechs Jahren haben noch eine starke Verbindung zu Wesen wie Engel, Geister und Lichtgestalten. Sie können diese sehen, mit ihnen reden und für dein Kind sind sie real. Später sorgt die Schule dafür, dass sie ihrer Intuition nicht mehr trauen dürfen. Sie müssen funktionieren. Auch die Eltern haben oft kein Verständnis dafür. Dann kommen oft Aussagen wie:

  • Du hast zu viel Fantasie.
  • So etwas gibt es nicht.
  • Du spinnst.

Und Schwups, diese Gaben deines Sprösslings verkümmern und später geht er auf viele Seminare, um seine intuitive Seite wieder zu entdecken.

Nun stellt sich für dich die Frage: Wie gehst du mit dieser Situation um? Du selbst siehst diese unsichtbaren Personen nicht und denkst vielleicht, dass dein Kind spinnt. Oh nein, es hat die wundervolle Gabe, mit Wesen Kontakt aufzunehmen, die viele Menschen nicht sehen.

Sieh die positive Seite

Dein Kind hat Zugang zu einer Welt, die nicht jeder sehen kann. Und es hat Kontakt zu „Personen“, die von dieser Welt gegangen sind. Vielleicht haben sie vergessen, uns zu Lebzeiten etwas zu sagen, uns zu danken oder etwas Wichtiges zu zeigen. Nun hat dein Kind diese wundervolle Aufgabe. Das ist ein Geschenk. Ja, du hat Angst, was da passiert. Versuche, es positiv zu sehen. Ich konnte mich damals als Kind von meiner verstorbenen Oma nie verabschieden. Es hat mich sehr traurig gemacht. Im Nachhinein konnte ich es durch den Kontakt mit ihr nachholen. Ich war einfach nur glücklich.

Stelle Fragen zu den Verstorbenen

Dein Kind freut sich, wenn du an diesen Erlebnissen Interesse zeigst. Lass dir alles genau erzählen. Stelle Fragen, wie es geschehen ist, wie es für dein Kind war. Du brauchst keine Angst haben. Kein Verstorbener wird schlecht über dich reden oder Dinge erzählen, die dein Kind nicht verstehen kann. Es könnte sein, du erfährst schöne Dinge vom deinem Kind. Es geht unbelastet und ohne Angst auf diese Erscheinungen zu.

Hole dein Kind nicht aus seinem „Traum“

Habe keine Angst vor den Erzählungen deines Kindes. Ich kann mir vorstellen, dass du Befürchtungen hast, dass diese verstorbene Person Dinge erzählt, die dein Kind nicht wissen sollte. So wird es nicht sein. Die verstorbenen Personen sind in einem „Umfeld“, wo es nur Liebe gibt. Kein Neid, keine schlechten Erfahrungen, nichts, was nachgetragen wird. Dein Kind wird nur Liebevolles über dich erfahren. Und es wird vielleicht die Mama oder den Papa anders sehen.

Eine Botschaft für die Verstorbene

Wenn du nicht so ängstlich bist, dann versuche doch über dein Kind, dem Verstorbenen etwas zu übermitteln. Sage deinem Kind, dass es zum Beispiel der Oma sagen darf, dass du sie vermisst oder wie schön die Zeit für dich war. Einfach einen lieben Gruß bestellen, als wenn es die „Person“ noch gäbe. Bitte achte darauf, dass du über dein Kind keine „schmutzige Wäsche“ wäschst. Du machst es schon richtig, davon bin ich überzeugt.

Vielleicht hast du noch Fragen zu dem Thema oder hilfreiche Tipps, dann lass die anderen Leser an deinen Erfahrungen teilhaben.

Ingrid Dankwart
Folge mir

Ingrid Dankwart

Spirituelle Potenzialfinderin - Heilerin - Autorin bei SpiritToGo
Ich helfe Frauen ab 40 Jahren, Ihre Angst vor der Spiritualität zu lösen, Ihr Potenzial zu erkennen und so ein neues erfüllendes Leben zu kreieren, um mehr Zufriedenheit und Anerkennung zu erhalten, mehr persönliche und finanzielle Freiheit und Liebe in ihrem Leben.
Ingrid Dankwart
Folge mir
Bestimmt kennst du jemanden, für den der Beitrag auch interessant ist. Dann verschicke ihn einfach per E-Mail.Email this to someone

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.